In der Schloßstraße 16 (links) begann die Geschichte der Bäckerei Jung, die 1919 aus Platzgründen in die Schloßstrasse 12 umzog (rechts).

heiraten im März Margarethe Kölsch und Heinrich Jung. Wie es der Zufall will; er ein gelernter Bäcker, sie eine Bäckertochter. Ihr Vater Peter Kölsch betreibt seit 1852 in Simmern in der Koblenzer Straße eine eigene Bäckerei.
kommt Ende Dezember das erste Kind von Heinrich und Margarethe auf die Welt, das ebenfalls auf den Namen Heinrich getauft wird. Ihm folgen innerhalb von sieben Jahren die Geschwister Katharina, Hermann, Emma und Maria.
zieht die Bäckerei Jung von der Schlossstraße 16 in die Schlossstraße 12 um, die mehr Platz bietet und noch heute das Café beherbergt.
heiratet Heinrich II. Margarethe Menk und übernimmt im selben Jahr den Betrieb.
wird der erste Sohn von Margarethe und Heinrich II. geboren, der heutige Seniorchef Heiner; seine Schwester Hedda ist damals vier Jahre alt.
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gibt die Familie endgültig die Landwirtschaft auf - im freigewordenen Stall entsteht auf rund 100 m² die erste "richtige", vom Laden getrennte Backstube.
tritt Heiner als Teilhaber in den väterlichen Betrieb ein und gibt neue Impulse. Die Familie eröffnet ihr erstes Cafe, es hat 25 Sitzplätze, und gestaltet die Fassade des Hauses um.
heiratet Heiner Inge Schlaupitz, die Ihm drei Kinder schenkt: Martina (1960), Anette (1963) und Heinrich (1967), den heutigen Juniorchef, der wie sein Vater Heiner gerufen wird.
übernimmt Heiner senior den Betrieb und wagt abermals eine einschneidende Veränderung: Er baut das Haus in der Schlossstraße 12 von Grund auf um und nutzt es komplett fürs Geschäft. Das Cafe wächst auf 150 Sitzplätze an, Laden und Backstube werden deutlich größer, und technische Neuerungen wie das Mehlsilo halten Einzug. Die Bäckerei hat jetzt 15 Angestellte und, neben dem Inhaber, einen weiteren Meister. Bis zu 3.000 Brötchen pro Stunde können gebacken werden.
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entscheidet man sich, das Platzproblem in der Schlossstraße durch eine Verlagerung der "Backstube" ins Gewerbegebiet von Simmern zu lösen: Die Bäckerei Jung eröffnet eine 1.200 m² große Produktionsstätte mit Ladengeschäft und einer Kapazität von bis zu 12.000 Brötchen pro Stunde.
nimmt der Backshop Jung im Globus Markt den Betrieb auf.
zieht der Backshop in die Ladenzeile des Marktes um und bekommt seine eigene Bäckerei, wo täglich zwischen 6.500 und 15.000 Brötchen gebacken werden.
modernisiert und vergrößert die Familie Laden und Stehcafé im Industriegebiet.
greift mit Heiner junior die 4. Generation ins Geschehen ein: Der Bäckermeister und Betriebswirt des Handwerks wird Kommanditist der neugegründeten "Heinrich Jung KG".
können die Hunsrücker auch sonntags frische Jung-Brötchen kaufen: Die Bäckerei ist von Anfang an beim Sonntagsverkauf dabei. Im selben Jahr eröffnet der "BäckSnäck" am Schlossplatz, wo schnelle Snacks von belegten Brötchen bis zum Nudelauflauf angeboten werden.
folgt der vorläufig letzte "Familiencoup". Heiner und seine Frau Marion, geb. Meiser, bekommen Zwillinge. Mit Carolin und Alexander ist die 5. Generation gesichert.

Totalumbau/Neugestaltung des Stammhauses mit Café in der Schlossstraße 12 in Simmern.
Eröffnung des BäckSnäck im Terminal 1 des Flughafen Hahn.
Eröffnung eines weiteren BäckSnäck im neuen Terminal 2 des Flughafen Hahn.
Eröffnung des Schloss-Cafés, eines Pavillons auf dem Schlossplatz in Simmern.
Eröffnung eines BäckSnäck im Abflugbereich des Terminal 2 auf dem Flughafen Hahn.
Eröffnung eines BäckSnäck im Abflugbereich des Terminal 1 auf dem Flughafen Hahn.
Abschließende Worte von Heinrich Jung, Vater des heutigen Inhabers Heiner Jung, zum 100-jährigen Bestehen der Bäckerei Jung im Jahr 1998.
In seinen Worten spiegelt sich, was den Familienbetrieb nun schon seit Generationen prägt:
Unternehmertum mit Mut und Maß.

Umbau der Filiale im Industriegebiet mit Sitz-Café und Außenterasse.
Eröffnung des Cafés am Markt in Kastellaun.
Eröffnung der Broterie am Schinderhannesturm in Simmern.
Eröffnung einer Bäckerei, Konditorei mit Café im neuen Gesundheitszentrum Büchenbeuren.